Was war im Januar los?
Im Januar stand alles im Zeichen der Literacy. Bei den Veranstaltungen lag der Fokus auf einer ganzheitlichen Förderung und der Entwicklung einer Sensibilität für Schrift und Zeichen im Alltag. Konkret bedeutete das Folgendes:
Den Kindern wurde vermittelt, dass Lesen und Schreiben eine bedeutende Tätigkeit sind, durch die Kommunikation möglich ist. Besondere Aufmerksamkeit wurde auf Tabellen, Tafeln, digitale Anzeigen, Symbole und Zeichen gelegt.
An einem Tag fanden die Kinder eigenständig den Weg zur Bibliothek, indem sie U-Bahn-Pläne, Schilder, Haltestellen und Stationen selbständig nutzten. Obwohl es fast eine Stunde dauerte, klappte es wunderbar! In zahlreichen Vorleserunden wurde besonders auf die Wörter geachtet: Deutliches Vorlesen wurde betont, und falls nötig, wurden Wörter wiederholt und nach ihrer Bedeutung gefragt.
Bibilotheken besuchen
Am 7. Januar besuchte Kidskultur die Staatsbibliothek zu Berlin, wo Themen wie Bibliotheksstruktur, Regeln, Mitgliedschaft und Recherchemöglichkeiten behandelt wurden.
Am 14. Januar erkundeten sie die Buchhandlung Walther König an der Museumsinsel, wo sie stöberten, neue Bücher entdeckten, sie vorstellten und möglicherweise sogar eine Vorleserunde veranstalteten.
Am 21. Januar nahmen sie an einer großen Vorleserunde in der Kinder- und Jugendbibliothek der Amerika-Gedenkbibliothek teil, bei der auch Kinder aus anderen Gruppen dabei waren.
Abschließend, am 28. Januar, besuchten sie das Bode-Museum, wo sie eigene Werke erstellten und sie möglicherweise an die Wände klebten, um sie zu präsentieren. Es wurde spekuliert, ob es sich um Poster oder Bilder handelte.
Literacy: Alles andere als langweilig
Zu diesem Zusammenhang beschäftigte sich KidsKultur mit einer breiten Palette von Themen, darunter Medienkompetenz, Orientierung und Beschilderung, schriftliche Kommunikation, Aktivitäten zur Förderung von Erzähl- und Schriftkultur, Vernetzung mit lokalen Einrichtungen, Vorleserunden, der Verwendung von Papier als Medium, der Gestaltung eigener Bücher und Sketchbooks sowie Bilder, Fotografie, Illustration und Animation, sowie Ansätzen aus dem Bereich Streetart/Graffiti.
Kommunikation mit den Menschen um uns herum
ist für die Kulturkids sehr wichtig und wird gefördert.
Sich vorstellen, Fragen stellen, Dinge erklären, andere „fremde“ Kinder einladen mitzumachen und die eigenen Ideen und Gedanken zu teilen sind „Basics“!
Gehen, bewegen, zeichnen, erzählen, riechen und essen haben genauso zur Literacy Förderung beitragen. Reden, zuhören, reden lassen, lachen, streiten, Pausen und schweigen
gehören auch zur Schrift, Sprache und Literacy dazu!
Fotografie: Sofern nicht anders vermerkt stammen alle Fotografien von Firouz Mostovfi. Keine der Abbildungen darf ohne Genehmigung reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.