Was war im November los?
Im November haben wir uns ausschließlich mit Architektur beschäftigt. Wir haben verschiedene architektonische Sehenswürdigkeiten in Berlin erkundet und dabei grundlegende gestalterische Elemente wie Linien und Formen identifiziert. Unser Schwerpunkt lag auf den Unterschieden zwischen alten und neuen Gebäuden sowie dem Verständnis von Innen- und Außenräumen.
Wo waren wir unterwegs?
Am 26. November haben wir die Neue Nationalgalerie besucht, wo wir die Möglichkeit hatten, über Komposition, Maßstab und Gleichgewicht in der Architektur zu sprechen. Anschließend haben wir im Tiergarten etwas gebaut.
Am 19. November erkundeten wir den Berliner Dom, um die Umgebung aus einer erhöhten Position zu betrachten und die Struktur einer Stadt zu verstehen.
Am 5. November lag der Schwerpunkt auf dem Jüdischen Museum, wo die Kinder das Gebäude erforschten und gleichzeitig das Thema Judentum selbst erschlossen.
Am 12. November haben wir das Berliner Schloss besucht und uns mit Begriffen wie Zukunft und Vergangenheit, alt und Neu auseinandergesetzt, sowie damit, was passiert, wenn sich Gegensätze treffen.
Mind (Kognitive Entwicklung): Durch das Erkunden architektonischer Sehenswürdigkeiten in Berlin, wie der Neuen Nationalgalerie, dem Berliner Dom, dem Jüdischen Museum und dem Berliner Schloss, wurden die KulturKids in die grundlegenden Prinzipien der Architektur eingeführt. Sie lernten über Komposition, Maßstab und Gleichgewicht und entwickelten ein Verständnis für die Unterschiede zwischen alten und neuen Gebäuden sowie für Innen- und Außenräume. Diese kognitive Auseinandersetzung förderte ihr analytisches Denken und ihre Fähigkeit, architektonische Konzepte zu visualisieren und kritisch zu bewerten. Das Erkunden dieser Konzepte half ihnen, komplexe Ideen zu verstehen und kreative Lösungen zu entwickeln.
Body (Körperliche Entwicklung): Die körperliche Interaktion mit verschiedenen architektonischen Umgebungen trug zur physischen Entwicklung der KulturKids bei. Beim Besuch des Berliner Doms und der verschiedenen Gebäude waren sie aktiv in Bewegung, untersuchten unterschiedliche Raumstrukturen und hatten die Möglichkeit, ihre körperliche Koordination und ihr räumliches Bewusstsein zu stärken. Die praktischen Bauaktivitäten im Tiergarten ermöglichten es ihnen, ihre motorischen Fähigkeiten zu verbessern und ein Gefühl für Raum und Struktur zu entwickeln. Diese körperliche Erfahrung unterstützte ihre körperliche Entwicklung und half ihnen, ein besseres Verständnis für die räumlichen Dimensionen der Architektur zu bekommen.
Soul (Emotionale und spirituelle Entwicklung): Die Aktivitäten hatten auch eine starke emotionale und spirituelle Komponente. Der Besuch des Jüdischen Museums ermöglichte es den KulturKids, sich mit kulturellen und historischen Themen auseinanderzusetzen, was ihre emotionale Intelligenz und Empathie förderte. Der Besuch des Berliner Schlosses, bei dem sie über Vergangenheit und Zukunft reflektierten, half ihnen, über größere Themen wie Zeit und Veränderung nachzudenken und eine tiefere Verbindung zu ihren eigenen Erfahrungen zu entwickeln. Das Entdecken und Gestalten in den Architekturprojekten weckte ihre kreative Seite und half ihnen, ein Gefühl der Erfüllung und des Stolzes zu erleben, als sie ihre eigenen Designideen verwirklichten.
Diese ganzheitliche Herangehensweise förderte die Entwicklung der KulturKids auf allen Ebenen und unterstützte ihre kognitive, körperliche und emotionale Reifung durch gezielte architektonische Aktivitäten.
Architektur ist unser bester Freund
Diese Aktivitäten ermöglichten es den KulturKids, ein grundlegendes Verständnis für Architektur zu entwickeln und gleichzeitig ihre kreativen und analytischen Fähigkeiten zu erweitern. Durch das Visualisieren architektonischer Ideen und das kritische Betrachten ihrer Umgebung wurden sie inspiriert, ihre eigenen Designideen und Beiträge zur Welt zu entwickeln. Ihre Sketchbücher sind nun voll mit lebhaften Eindrücken, Farben, Formen und Erinnerungen, die ihr bereichertes Engagement mit der architektonischen Welt widerspiegeln.
Fotografie: Sofern nicht anders vermerkt stammen alle Fotografien von Firouz Mostovfi. Keine der Abbildungen darf ohne Genehmigung reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.