Im November widmeten sich die KulturKids dem Thema Design – der Kunst, Dinge so zu gestalten, dass sie schön aussehen und gut funktionieren. Doch was bedeutete das eigentlich genau? Und wie konnten wir mit unserem Kopf, unserem Herz und unseren Händen neue Ideen entwickeln, um die Welt um uns herum zu verbessern?
Um Design zu sehen, zu fühlen und zu verstehen, besuchten wir an drei Samstagen einige der spannendsten Designorte Berlins: das Kunstgewerbemuseum, das Deutsche Design Museum und das Werkbundarchiv – Museum der Dinge. Dort begegneten wir ikonischen Objekten – vom Stuhl bis zur Teekanne – und entdeckten, wie Designerinnen und Designer durch Form, Farbe und Material Lösungen für den Alltag schufen. Wir sprachen darüber, was diese Gegenstände besonders machte, wie sie sich anfühlten und wie sie unser Leben beeinflussten. Es gab aber auch Überraschungen: Die Kinder einen echten Designer zu sehen und erlebten aus erster Hand, was ein Designer eigentlich machte.
In unserem praktischen Teil ging es darum, selbst zu Designern zu werden. Angelehnt an das Prinzip des „Design Thinking“ lernten die KulturKids in fünf Schritten zu Verstehen, Fühlen, Ideen finden, Bauen oder Malen und Testen. Wir nahmen kleine Alltagsprobleme aus der Lebenswelt der Kinder – etwa: „Warum fällt mein Rucksack immer um?“ oder „Wie kann man Stifte besser sortieren?“ – und verwandelten sie in kreative Gestaltungsaufgaben. Dabei entstanden originelle, kindgerechte Ideen und kleine Prototypen.
Mind, Body & Soul
Mind:
Wir lernten, wie Designer denken, und entdeckten, dass hinter jedem Alltagsgegenstand eine Idee steckte. In unseren Skizzenbüchern hielten wir Formen, Farben und Ideen fest und entwickelten eigene Entwürfe.
Body:
Wir gestalteten mit unseren Händen – zeichneten, bastelten und bauten. Durch Bewegung, Fühlen und Ausprobieren verstanden wir, wie Design Körper und Sinne ansprach.
Soul:
Wir erlebten, dass gutes Design auch bedeutete, auf andere zu achten – Dinge zu gestalten, die Freude brachten und das Leben leichter machten. In Gesprächen, Ruhephasen und kleinen Achtsamkeitsübungen spürten wir, wie Design unser Wohlbefinden beeinflussen konnte.
Wir freuten uns auf drei inspirierende Nachmittage voller Ideen, Kreativität und Entdeckungen – ein Monat, in dem Denken, Fühlen und Gestalten zusammenkamen.