Was war im Oktober los?
Im Oktober hatten die Kinder von KidsKultur drei Workshop in Collaboration mit der Breakdancerin, Tanz- und Performance Coach und Trainerin Maku Gold und dem Boseclub, der Kinder- und Jugendeinrichtung in Berlin.
Der Thema des Workshops war so wichtig, da viele der Kinder zwischen 6 und 8 einen Wachstumsschub erleben, der sowohl körperliche als auch emotionale Herausforderungen mit sich bringt. Eltern bemerken oft, dass ihre Kinder über ihre eigenen Füße stolperten, sich stoßen, Schwierigkeiten mit der Koordination von Fein- und Grobmotorik haben und es ihnen schwerfällt, neue Erfahrungen in unterschiedlichen Situationen zu integrieren und sich selbst zu regulieren.
Diese Workshops, die auf dem "Mind, Body & Soul"-Konzept von KidsKultur basierten, boten den Kindern eine wertvolle Gelegenheit, ihren Körper auf eine ganzheitliche Weise zu erleben. Sie lernten, ihre Atmung zu kontrollieren, kreative Bewegungen zu erkunden und soziale Bewegungsspiele spielerisch in ihren Alltag zu integrieren.
BODY
Im Bereich Body hatte der Workshop den Kindern geholfen, ein tieferes Körperbewusstsein zu entwickeln. Durch achtsame Bewegungen und Tanzimpulse erfuhren sie, wie sie ihren Körper besser wahrnehmen und steuern konnten. Die Verlagerung des Workshops nach draußen in den Bosepark, unterstützt durch das herrliche Wetter, hatte den Kindern ermöglicht, ihren Bewegungsdrang in einer offenen und natürlichen Umgebung auszuleben. Sie nahmen an aktiven und energetischen Übungen teil, die ihre Grobmotorik und Koordination förderten. Gleichzeitig wurden Techniken wie autogenes Training und Entspannungsübungen integriert, die ihnen halfen, sich nach den körperlichen Anstrengungen zu erholen und innerlich zur Ruhe zu kommen.
MIND
Auf der Mind-Ebene hatte der Workshop die emotionale Selbstregulation und Reflexion der Kinder gefördert. In der abschließenden Session hatten sie die Möglichkeit, das Erlebte durch Farben und Formen auszudrücken, was ihre kreativen Ausdrucksmöglichkeiten stärkte. Diese visuelle Reflexion war eine wichtige Ergänzung zu den körperlichen Übungen, da sie den Kindern half, ihre Emotionen und Erlebnisse auf einer bewussteren Ebene zu verarbeiten. Das Zusammenspiel von Körper und Geist hatte so die Basis für das Soul-Element des Konzepts geschaffen, indem die Kinder durch Tanz und Kreativität ein tieferes Verständnis für sich selbst entwickelten und inneres Gleichgewicht fanden.
SOUL
Die Selbstexplorations-Workshops bestehend aus Bodywork, Tanz, Meditation und autogenen Trainingsmethoden – haben den teilnehmenden Kindern dabei geholfen, sich emotional und seelisch weiterzuentwickeln, indem sie ihnen die Möglichkeit gaben, ihre Gefühle und inneren Prozesse durch den Körper auszudrücken. Durch gezielte Tanz- und Bewegungsübungen lernten die Kinder, ihre Körperwahrnehmung zu schärfen, neue Bewegungsmuster zu erkunden und bewusste Körperarbeit als Werkzeug zur Verarbeitung von Emotionen zu nutzen. Dies förderte nicht nur die körperliche Geschicklichkeit, sondern gab ihnen auch die Gelegenheit, emotionale Spannungen abzubauen und ein tieferes Verständnis für ihre eigenen Bedürfnisse und Grenzen zu entwickeln.
Die Integration von Meditation und autogenem Training spielte eine zentrale Rolle dabei, den Kindern einen Raum für innere Ruhe und Achtsamkeit zu bieten. Diese Methoden halfen ihnen, sich auf ihren Körper zu konzentrieren, Stress abzubauen und eine Verbindung zwischen Körper und Seele herzustellen. Durch die Kombination von körperlicher Aktivität und bewusster Entspannung konnten die Kinder nicht nur ihre körperlichen Fähigkeiten weiterentwickeln, sondern auch emotionales Gleichgewicht finden, was entscheidend für ihre seelische Entwicklung war. So förderten die Workshops nicht nur die körperliche Fitness, sondern auch Selbstbewusstsein, innere Stärke und Resilienz.